Die Produktion von recyceltes Polyestergarn zeigt seine umweltfreundlichen Eigenschaften bereits bei der Rohstoffgewinnung. Sein Hauptrohstoff sind PET-Abfälle. Wenn diese Abfälle ohne Behandlung direkt deponiert werden, kann es Hunderte von Jahren dauern, bis sie abgebaut sind, und bei der Verbrennung entstehen große Mengen schädlicher Gase. Im Produktionssystem für recyceltes Polyestergarn werden sie zu wertvollen Ressourcen. Der gesammelte Abfall gelangt in einen strengen Sortierprozess. Durch manuelles Sortieren und automatisiertes Gerätescreening werden Abfälle aus unterschiedlichen Materialien und unterschiedlichem Verschmutzungsgrad genau klassifiziert, um die Reinheit der in die nächste Stufe gelangenden Rohstoffe sicherzustellen. Zur Vorbehandlung werden physikalische Reinigung, chemische Behandlung und andere Methoden eingesetzt, um Oberflächenflecken, Etikettenkleber und andere Schadstoffe vollständig zu entfernen und saubere Rohstoffe für die nachfolgende Produktion bereitzustellen, was nicht nur die kontinuierliche Verschmutzung der Umwelt durch Abfälle vermeidet, sondern auch den Ressourcenverbrauch und die ökologischen Schäden durch den Rohstoffabbau reduziert.
Beginn eines neuen Prozesses der Rohstoffumwandlung
Das vorbehandelte PET-Material gelangt in die Zellulosestufe, den entscheidenden Umwandlungsschritt bei der Herstellung von recyceltem Polyestergarn. In dieser Phase kann der Rohstoff durch chemische Behandlung oder mechanische Zerkleinerung in Zelluloserohstoff umgewandelt werden. Bei der chemischen Behandlung wird normalerweise ein bestimmtes Lösungsmittel verwendet, das mit PET reagiert, um dessen ursprüngliche Molekülstruktur zu zerstören und die makromolekulare Kette unter milden Reaktionsbedingungen allmählich zu depolymerisieren. Bei der mechanischen Zerkleinerung werden hochfeste Mahl- und Zerkleinerungsgeräte eingesetzt, um das PET-Material durch physikalische äußere Kraft in feine Partikel zu zerkleinern und dadurch seine physikalische Form zu verändern. Mit beiden Methoden können PET-Abfälle in für die Weiterverarbeitung geeignete Zelluloserohstoffe umgewandelt werden, ohne dass große Mengen schädlicher Substanzen eingebracht werden. Im Vergleich zur herkömmlichen Polyesterproduktion, die auf einem hohen Energieverbrauch und stark verschmutzenden Methoden wie dem Erdölcracken zur Gewinnung grundlegender Rohstoffe beruht, hat recyceltes Polyestergarn die negativen Auswirkungen auf die Umwelt in dieser Phase erheblich reduziert.
Neugestaltung der Faserwiedergeburt
Nachdem der Zelluloserohstoff umgewandelt wurde, muss er durch Säure-Base-Hydrolyse oder enzymatische Hydrolyse weiter in Zellulosemonomere umgewandelt werden. Bei der Säure-Base-Hydrolyse kommt es zu einer chemischen Reaktion mit dem Zelluloserohstoff in einer bestimmten Konzentration an Säure oder Alkali, um die chemischen Bindungen zwischen den Molekülen zu zerstören und so Zellulosemonomere zu erhalten. Die enzymatische Hydrolyse nutzt die effiziente katalytische Wirkung biologischer Enzyme, um spezifische chemische Bindungen in Cellulosemolekülen selektiv zu spalten und so einen schonenden und umweltfreundlichen Monomerumwandlungsprozess zu erreichen. Diese Monomere treten dann in die Polymerisationsreaktionsstufe ein und werden unter der Wirkung präzise kontrollierter Temperatur, Druck und Katalysator erneut polymerisiert, um recycelte Polyesterpolymere zu bilden. Der gesamte Prozess verzichtet auf die übermäßige Abhängigkeit von nicht erneuerbaren fossilen Ressourcen bei der herkömmlichen Polyesterproduktion und im Polymerisationsprozess werden durch die Optimierung der Prozessparameter der Energieverbrauch sowie die Abgas- und Abwasseremissionen reduziert, wodurch der Produktionsprozess umweltfreundlicher und nachhaltiger wird.
Umweltvorteile des gesamten Prozesses
Betrachtet man den gesamten Prozess der Produktion von recyceltem Polyestergarn, von der Rohstoffsammlung bis zur fertigen Polymerproduktion, ist jede Verbindung sorgfältig auf das Konzept des Umweltschutzes ausgerichtet. Im Vergleich zur herkömmlichen Polyesterproduktion ist es nicht erforderlich, auf große Mengen petrochemischer Rohstoffe zurückzugreifen, was den Bedarf an nicht erneuerbaren Ressourcen erheblich reduziert. Im Produktionsprozess werden fortschrittliche Behandlungstechnologien und -geräte eingesetzt, um die Entstehung und Emission von Schadstoffen zu reduzieren. Beispielsweise kann Abwasser, das bei der Reinigung, Reaktion und anderen Vorgängen anfällt, nach der Behandlung recycelt werden; Abgase im Produktionsprozess werden ebenfalls gereinigt und nach Einhaltung der Standards abgeleitet. Die Innovation der Produktionstechnik spiegelt sich auch in der effizienten Nutzung von Energie wider. Durch die Optimierung der Betriebsparameter der Anlagen und den Einsatz energiesparender Technologien zur Reduzierung des Energieverbrauchs pro Produkteinheit kann die Produktion von recyceltem Polyestergarn tatsächlich eine grüne Transformation vom Rohstoff zur Produktion erreichen und so einen neuen technischen Weg und ein praktisches Beispiel für die nachhaltige Entwicklung der Textilindustrie darstellen.





